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Flimmerkiste & Schmöcker Tipps

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- Filme -
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Lost & Delirious

Bound - gefesselt

If these walls could talk II

Boys don't cry

Raus aus Amal

Aimée & Jaguar







- Bücher -


Jaquelyn Holt Park - Die Eroberung der Nacht















Als die zu Hause von allen nur "Maus" genannte Mary Bradford zu Beginn von Lea Pools sensiblem Coming-of-Age-Drama Lost and Delirious im Internat ankommt, fühlt sie sich vorerst nur verloren. Sie wollte nicht weg von ihrem Vater, doch die Stiefmutter hat darauf bestanden. Nun muss sie sich in der Welt der Mädchenschule, weit weg von allem, was ihr bisher vertraut war, erst einmal zurechtfinden. Die eigensinnige Paulie (Piper Perabo) und die hübsche Tory (Jessica Paré), mit denen sich Mary (Mischa Barton) das Zimmer teilen soll, nehmen die Neue zwar herzlich auf, aber sie bleibt vorläufig doch eine Fremde, zumal sie noch in der ersten Nacht bemerkt, dass die beiden nicht nur Freundinnen sind.

Auch wenn ihn auf den ersten Blick einiges mit der Welle der Teenager- und High-School-Filme der letzten Jahre zu verbinden scheint, geht Lost and Delirious doch einen ganz anderen Weg. Die aus der Schweiz stammende kanadische Regisseurin Lea Pool ist bei ihrem ersten englischsprachigen Film nicht einer Mode gefolgt, sie hat sich vielmehr von allen Moden gelöst und erzählt hier einfach eine zeitlose Geschichte über die schmerzlichsten Erfahrungen der Jugend. Mary, Paulie und Tory gehören zu den komplexesten Teenagerfiguren, die man seit langem in einem Film sehen konnte. Sie alle sind -- wenn auch aus ganz unterschiedlichen Gründen -- "lost and delirious". Ihre Verlassenheit, diese Einsamkeit, die niemand überbrücken kann, auch die verständnisvollste Lehrerin nicht, treibt sie an den Rand des Verrücktseins. Die tief in ihrem Innern sitzende und verzehrende Verzweiflung geht dabei weit über das typische Teenagerleiden, wie es in den meisten Kino- und Fernsehproduktionen porträtiert wird, hinaus. Sie verweist jeweils auf ein existenzielles Dilemma, aus dem sich am Ende nur eine von ihnen befreien kann.



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Gangsterbraut Violet (Jennifer Tilly) trifft zusammen mit Ihrem Lover, dem Mafiosi Cesar (Joe Pantoliano), im Aufzug die Ex Knastinsassin Corky (Gina Gershon) und beide haben von Anfang an ein Auge aufeinander und auch der Zuschauer bekommt die erotische Stimmung zu spüren. Nach ersten Matrazenkämpfen zwischen den beiden Frauen schmieden die beiden einen folgeschweren Plan. Sie wollen Violets Mafiosi Freund Cesar und dessen Kumpane um 2 Mio Dollar erleichtern. Der dazu gefasste Plan ist auch durchweg genial, aber wie immer kommt es dann anders als man denkt.
Der sehr blutige Streifen bietet alles was man von einem Film dieser Art erwartet. Spannende Story, überraschende Wendungen, geniale Kameraführung, eine exzellente Hauptdarsteller und eine Prise Humor machen aus „Bound" einen wirklich außergewöhnlichen Film. „Bound" gilt als Kultfilm der Lesbenszene, wobei ich vorwarnen möchte, nicht das viele jetzt einen reinen Sexfilm erwarten, dies ist bei weitem nicht der Fall. Durch zwei hocherotische Frauen bekommt der Zuschauer die knisternde Erotik während des ganzen Films zwar zu spüren, aber „Bound" ist in erster Linie ein toller Thriller mit wirklich überraschenden Wendungen bei denen dem Zuschauer keine Zeit zum verschnaufen bleibt.


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Frauen, die Frauen lieben, stehen im Mittelpunkt des Interesses. Die drei Geschichten in "If These Walls Could Talk 2", sind einfühlsame & mitreissende Geschichten. Die erste Geschichte ist bei weitem die kraftvollste und bewegendste. Sie spielt 1961 mit Vanessa Redgrave als Frau, die zur Witwe wird, als ihr Partnerin nach Jahrzehnte langer Beziehung, im hohen Alter, plötzlich stirbt. Redgrave ist phänomenal und allein ihr Part macht diese Fortsetzung sehenswert.

Der zweite Teil führt den Zuschauer in das Jahr 1972: Michelle Williams erscheint der Umgang mit den sexuellen Gepflogenheiten der homosexuellen Gemeinschaft zunehmend komplexer, als sie sich in eine jungenhafte Frau verliebt (gespielt von Chloë Sevigny).

Die dritte Episode schließlich ist die modernste. Die Handlung ist im Jahr 2000 angesiedelt. Porträtiert wird ein zeitgemäßes lesbisches Paar (Sharon Stone und Ellen DeGeneres), das fest entschlossen ist, ein gemeinsames Baby zu bekommen. Die seichte Geschichte beeinträchtigt zwar ein wenig den ernsteren Anspruch der ersten beiden Episoden, jedoch gibt es eine sehr schöne und ästhetische SexSzene. Leckerbissen für jedes Auge.


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Der Film Boys don't cry spielt in einem kleinen Dorf in Nebraska, USA. In diesem Dorf, wird jeder, der in den Augen der Bewohner „unnormal" ist, diskriminiert. So „unnormal", nämlich transsexuell, ist auch Brandon, der eigentlich Teena heißt. Während eines Kneipenbesuch lernt Brandon neue Freunde kennen, unter ihnen auch seine große Liebe. Die Freunde ahnen nichts von Teena und nehmen ihn in ihre Mitte auf.
Durch einen dummen Zufall kommen seine Freunde hinter sein Geheimnis und es kommt zu einem tragischen Ende.
Boys don't cry ist eine Tragödie, wie sie das Leben schreibt. Ich habe erst nachdem ich den Film gesehen habe erfahren, dass es sich hier um eine wahre Begebenheit handelt, die 1993 in den USA so passiert ist, was mich dann noch mehr schockiert hat.

Der Film war kein Kassenschlager, was meiner Meinung auch damit zusammenhängen könnte, dass hier keine Spezialeffekte zu sehen sind. Der Film lebt allein von der Tragik und den Schauspielern, die „ihre Rolle" perfekt und sehr überzeugend spielen. Vor allem überzeugt Hilary Swank als Brandon - der Oskar für die beste Schauspielerin hat sie sich wirklich verdient.

Abschließend: Boys don't cry ist schwer zu verdauen, aber auf jeden Fall empfehlenswert für alle, die einmal etwas anderes sehen möchten, als „Hollywood-Kitsch"!


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Glücklicherweise zappte ich nach circa der Hälfte dieses Streifens ins ARD-Nachtprogramm. Da sah ich "Raus aus Amal" und war von vorne herein gefesselt von dieses tollen jungen Darstellern und der Geschichte die auf so eindringliche Weise das Gefühlschaos junger Menschen in der Pubertät dokumentiert!
Moodysson, der Regisseur, schafft es ohne irgendwelche Schnörkeleien in klarer Linie die Gefühlswelt der beiden Hauptdarstellerinnen darzustellen indem er sie schlicht und einfach "schauspielen" lässt.
Das hört sich wohl etwas einfach an, aber geneu so ist es: Wer Alexandra Dahlström und Rebecka Liljeberg zuschaut hat nicht das Gefühl, dass da eine Kammera im Spiel war.
"Fucking Amal" ist schlicht und einfach realitätsnah auch wenn dies in mancher Rezension verneint wird. Die authentische Atmosphäre, die bezaubernden Darsteller und die ergreifende Geschichte machen diesen Film zur mit Abstand besten Verfilmung dieses Film-Genres der letzten Jahre.



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Die wahre Geschichte von Aimée und Jaguar, von der Mutterkreuzträgerin Lilly Wust und der zum Leben im Untergrund gezwungenen Jüdin Felice Schragenheim, war eine der unendlich vielen privaten Tragödien der NS-Diktatur, von denen aber nur wenige Jahrzehnte später für so viel Aufsehen gesorgt haben. Die Liebe dieser beiden Frauen setzte sich eben nicht nur über den gegen Juden geschürten Hass hinweg, sie rückt auch noch die weitgehend übergangene Frage nach dem Schicksal lesbischer Frauen im Dritten Reich ins Rampenlicht.
Bei diesen beiden Frauen trifft es wohl voll und ganz zu "Gegensätze ziehen sich an!"
Wer ihn noch nicht gesehen hat, ausleihen/kaufen, anschauen. Man muss ihn gesehen haben.


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"Die Eroberung der Nacht" ist das Debüt einer sensiblen Erzählerin: eine mit
Direktheit, sprachlicher Meisterschaft, Humor und Feingefühl gezeichnete
emotionale und sexuelle Odyssee. Geschildert wird die Geschichte einer jungen
Frau, die erst nach jahrelangen Irrungen und Wirrungen in ihren Beziehungen zu
Männern und Frauen zu sich selbst und ihrer wirklichen Liebe, Anna, findet: Als
Emily in den Armen ihrer Schulfreundin \"erwischt\" wird, greift die Familie zu
drakonischen Maßnahmen. Erst nach langen Jahren findet sie wieder zu sich selbst
zurück.

Tragisch,traurig,reizvoll,poetisch und schön...hat bei mir beim lesen auf jeden
fall einigen eindruck hinterlassen und mich mitgerissen.

[Empfohlen von Sara]











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